Fight Academy Christian Braun
Fight Academy Christian Braun
Einleitung

Fight Academy Christian Braun


Hat man als Laie im Bereich der Selbstverteidigung gegen einen angreifenden Menschen (in der Regel sind das Männer) überhaupt eine Chance?

Diesen Satz werde ich mindestens einmal in jedem Kurs gefragt. Dazu möchte ich eine Erfahrung, die ich selbst gemacht habe, weitergeben:

Ich hatte schon einige Wettkämpfe und Wettkampferfolge hinter mir, als ich eines Tages wieder einmal bei einem Wettkampf teilnahm. Mein Gegner war Träger des orangefarbenen Gürtels. Diesen Gürtel kann man ca. nach einem Jahr regelmäßigen Training erreichen.

Zu diesem Zeitpunkt war ich Träger des 2. schwarzen Gürtels. Was passierte also? Ich ging wie immer auf die Kampffläche und rief meinen Sportkameraden zu: "Ich bin gleich wieder da!". Es durfte ja schließlich keine Schwierigkeit sein, einen "Anfänger" innerhalb kürzester Zeit zu besiegen. Der Kampfrichter rief: "kämpft", und ich lief locker auf meinen Gegner zu. Dieser packte mich, hob mich aus und warf mich in Sekundenschnelle auf die Matte. Ich war so überrascht, dass ich mein Konzept verlor und auch später nicht mehr in der Lage war die verlorenen Punkte aufzuholen. Nach dem Kampf erfuhr ich, dass mein Gegner in einer anderen Kampfsportart, nämlich Judo, den 2. schwarzen Gürtel besaß. Wäre ich nicht so selbstsicher gewesen und hätte ihn ernst genommen, wäre mir diese Niederlage vielleicht erspart geblieben.

Je überlegener sich der Gegner fühlt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass er auf seinen Eigenschutz nicht besonders achtet. Besonders bei Angriffen gegen Frauen, ältere Menschen und Kindern ist dies der Fall. Was ich damit vermitteln möchte ist, dass in der Regel kein Mann z. B. eine Frau, einen Senioren oder Kind angreift und sich dabei die Hände vor den Genitalbereich hält oder seine Augen schützt. Im Bereich dieser körperlich schwächeren Personengruppe geht es Männern oft darum diese Personen zu demütigen. Sie fühlen sich stark. Sie sind ja schließlich "MANN". In diesem Zustand der absoluten Selbstherrlichkeit achten diese Männer wenig, wenn nicht sogar gar nicht, auf eine Gegenwehr. Vielleicht rechnen sie mit einer kleinen Rauferei, aber sicherlich nicht damit, dass ihnen die Augen ausgestochen, die Nase gebrochen, der Kehlkopf eingeschlagen, der Genitalbereich verletzt oder das Knie oder Schienbein attackiert wird.

Vorab möchte ich schon eins anmerken: wenn eine Person durch eine selbstsichere Körpersprache signalisiert -"Mit mir nicht"- so hat sie den meisten Angreifern schon die Lust an einem Angriff genommen. Näheres dazu erfährt man in meinen Trainingseinheiten.

Verschiedene Statistiken der Kriminalpolizei zeigen auf, dass bei Gegenwehr des Verteidigers die Wahrscheinlichkeit bei ca. 90 % liegt, dass der Angreifer von der Person ablässt. Die Personen die sich gezielt mit Schlägen und Tritten wehrten hatten eine fast 100-prozentige Erfolgsquote, wogegen bei keiner Gegenwehr der Übergriff vollzogen wurde. Interessant war auch ein Ergebnis, dass die Brutalität des Angreifers bei Gegenwehr in 90 % der Fälle nicht zunahm. Fazit ist also, dass eine Gegenwehr in der Regel immer ein Positives und Nichtwehren dafür fast immer ein negatives Ergebnis mit sich bringt.

Diese Auswertungen beziehen sich vor allem auf Angriffe der oben beschriebenen Personengruppe. Bei einem Angriff Mann gegen Mann sieht das etwas anders aus.

Wehren beginnt zuerst im Kopf, wenn eine Person nicht bereit ist eine Technik anzuwenden, dann wird sie es bei einem Angriff schwer haben.

In meinen Trainigseinheiten werden unterschiedliche Techniken vorgestellt, die sehr effektiv sind und den Angreifer außer Gefecht setzen.

Wenn sich der Verteidiger dazu entschlossen hat sich zu wehren, dann sollte er dies mit aller Entschlossenheit, Schnelligkeit und Härte tun, denn dies erhöht die Wahrscheinlichkeit relativ unversehrt den Angriff zu überstehen.

Manche Frauen müssen sich vielleicht von Ihren Erziehungsgrundsätzen lösen, in denen es schon von klein auf hieß:

  • Ein Mädchen muss immer brav sein
  • Ein Mädchen darf nicht laut sein
  • Ein Mädchen prügelt sich nicht

All diese Dinge die einer Frau oder auch einem Mann anerzogen wurden, sollten nun abgelegt werden. Der Verteidiger sollte schreien, treten und schlagen und sich gegen den Angreifer behaupten.

Ausreden wie :

  • Diese Techniken lerne ich nie
  • Ich habe nicht genügend Kraft
  • Ich könnte sowieso keinem weh tun
  • Ich werde sowieso nicht angegriffen

sollten nach dem Besuch einiger Trainigseinheiten bei mir nicht mehr vorhanden sein.

Ich selbst sehe meine Unterrichtseinheiten wie einen Erste-Hilfe Kurs. Nach solch einem Kurs ist man kein Arzt aber man lernt doch wichtige Dinge, die das Schlimmste bei einem Unfall verhindern können. Durch das Training bei mir wird der Teilnehmer bzw. die Teilnehmerin nicht sofort zum Kampfsport-Meister/-in aber sie bzw. er lernt viele wichtige Dinge, die es erleichtern können schon gar nicht in gefährliche Situationen zu kommen bzw. falls sie doch einmal kommen, etwas gelernt zu haben, mit dem man das Schlimmste verhindern kann.

Mein Gewerbe die "Fight Academy Christian Braun" übe ich nur noch mit Seminaren und Privattrainings aus. Ein regelmäßiges Training ist bei mir persönlich immer donnerstags von 19:00-21:00 Uhr in der Gymnastikturnhalle der Anne-Frank-Realschule in Ludwigshafen möglich. Dies tue ich als Trainer für den Postsportverein Ludwigshafen. Es sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden. Ein weiteres Training wird von meinen Schülern immer diensgtags von 18:30-20:00 Uhr in der Turnhalle der Kopernikusrealschule angeboten. Die genauen Adressen und Zeiten findest du hier.

Ein kostenloses Probetraining ist fast jederzeit möglich. Schön wäre es, wenn Du vorab Kontakt mit mir aufnehmen würdest, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Informationen zum Probetraining(bitte vorher lesen!) findest du hier.

Bring gute Laune mit, und ich hole das Beste aus Dir heraus.


Christian Braun, Ludwigshafen
Stand: 19.12.2011


DVDs und Bücher von
Christian Braun: